Bei der Überlegung, welcher Hund es sein soll, spielen sicherlich viele Dinge eine Rolle. Für uns war damals wichtig: "lieb" muss er sein, Grundkommandos zumindest können und wenn möglich, möchten wir einiges mit ihm unternehmen. Wir hatten uns über Bücher und Foren über verschiedene Rassen informiert und hatten vor allem Dummytraining ins Auge gefasst. Also sollte es ein Retriever sein. Aber erstens kommt es anders...
Unser erster Hund - Netti - war ein wahres Goldstück. Sie war lieb, verschmust, anhänglich und folgte uns überall hin. Das ist allerdings kein Wunder. Netti kam aus einem "Zuchtzwinger" in Belgien, wurde von dort durch Retriever in Not befreit und kam dann über ihre erste Pflegestelle in Hamm (vielen Dank an dieser Stelle an Bärbel, die sich jedem auch noch so ängstlichen Hund mit viel Liebe annimmt!) im Mai 2004 zu uns nach Siegburg. Sie kannte weder Spielen noch Dummy, so dass wir in anderer Hinsicht von ihr gelernt haben - und sie von uns, dass nicht jeder Mensch Böses will.
Wo soll so ein Hund hin? In einen Zwinger im Garten? In den Keller etwa??
Unsere Hunde liegen unter dem Tisch, auf dem Sofa, neben dem Bett (nu ja hm manchmal wenn es kalt ist oder auch sonst IM Bett seufz), auf dem Sofa, in der Dusche ... wo immer gerade Platz ist und Frauchen meint, sich aufhalten zu müssen.
